Geflügel

Forschung für Tierwohl, Effizienz und Masterfolg

Futterrezepturen müssen laufend überprüft und optimiert werden, um neue Erkenntnisse aus Forschung und Praxis einfliessen zu lassen. Der Egli-Poulet-Versuchsstall leistet dabei wertvolle Dienste.

12. Mai 2022

Die Ansprüche an moderne Fütterungskonzepte für Mastpoulets, wie sie die Egli-Mühlen AG anbietet, ändern sich stetig. Der Zuchtfortschritt bei den Masthybriden, neue Erkenntnisse bei der Fütterung und Haltung und geänderte Anforderungen der Abnehmer sind Gründe dafür. Die Egli-Mühlen AG überprüft und verbessert ihre Futterrezepturen deshalb laufend. Im eigenen Versuchsstall lassen sich die Feinheiten mittels Praxisversuche justieren. Zusätzlich ist der dauernde Fokus auf Tierwohl und Umweltschutz ein Treiber der praktischen Forschung.

«Im Versuchsstall können wissenschaftliche Ansätze unter Praxisbedingungen getestet werden»

Praxisrelevante Versuche
Als Versuchsstall dient der Egli-Mühlen AG ein gängiger BTS-Pouletmaststall mit 550m 2 Stallfläche. Die Stallfläche ist in der Mitte unterteilt, sodass zwei Herden zu je 4 000 Tieren im gleichen Stall gehalten werden können. Damit ist garantiert, dass beide Herden denselben Umweltbedingungen wie Luftqualität und Temperatur ausgesetzt sind. Betrieben wird der Stall von Markus Hunkeler auf seinem Landwirtschaftsbetrieb in Schötz. Im Versuchsstall können wissenschaftliche Ansätze unter Praxisbedingungen getestet werden. In jährlich acht Versuchen werden Resultate und Erkenntnisse erarbeitet, welche direkt in die Kundenrezepte einfliessen. Nicht immer erzielen Versuche deutliche Ergebnisse oder erlangen erwartete Resultate. Trotzdem führen auch solche Versuche zu wertvollen Erkenntnissen. Mit Versuchswiederholungen lassen sich gewonnene Erkenntnisse zusätzlich bestätigen.

Das Beste aus Wissenschaft
und Praxis
Die durchgeführten Versuche lieferten in den letzten Jahren wichtige Erkenntnisse, welche ständig in verbesserte Rezepturen einfliessen. Ein wichtiges Bedürfnis ist, die Ressourceneffizienz beständig zu erhöhen und damit negative Umwelteinflüsse zu reduzieren. So ermöglichte in den letzten zwei Jahren die futtermittelrechtliche Zulassung neuer kristalliner Aminosäuren die Zusammensetzung des Futterproteins stetig zu verbessern. Massgeblich reduzierte dies Stickstoff überschüsse und Verluste, was Stallklima, Einstreuqualität und somit auch das Tierwohl verbessert. Auch bei der Ökoeffi zienz des Phosphors gehen die Entwicklungen weiter. Die Egli-Mühlen AG verdoppelte diese in den letzten 30 Jahren bereits, und der Einsatz des Phytase- Enzyms gilt mittlerweile als Standard in der Fütterung. Phytasen der neuesten Generation sind effizienter, und neue Forschungserkenntnisse zeigen, wie gezielte Nährstoff anpassungen die maximale Wirkungskraft dieser Enzyme entfalteten. Die Futtermittelspezialisten der Egli-Mühlen AG beobachten und berücksichtigen zudem laufend die weltweiten Forschungsberichte. Dank den langjährigen und engen Kontakten zu internationalen Lieferanten und Partnern sind sie nahe am Geschehen. Wichtige Erkenntnis aus Forschung und Praxis werden so laufend aufgenommen und umgesetzt; immer im Dienst der Egli -Kunden.

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