Egli Welt

HERZLICH WILLKOMMEN

«Absolut cool ist mein Job im Betriebsunterhalt», sagt Manfred Schori. Thomas Müller kann die Beratertätigkeit mit seiner Freude an der Tierhaltung verbinden. Philipp Lerch, gelernter Bäcker-Konditor, bekam bei Egli die Chance, seinen Wunsch zu verwirklichen, Chauffeur zu werden.

16. Okt. 2020

Das Handwerk der Praktiker. Das ist die Aufgabe von Manfred Schori aus Roggliswil, der neu zum Egli-Team gestossen ist. Er arbeitet im Betriebsunterhalt. «Das ist echt vielseitig und interessant», erklärt der gelernte Werkzeugmacher. Er war als Monteur im Ausland im Einsatz und in den vergangenen Jahren selbstständig im Handel für das grafische Gewerbe tätig. Die Erfahrungen seien nun sehr hilfreich. Die neue berufliche Herausforderung findet er «absolut cool». Manfred Schori: «Es sind unterschiedliche Tätigkeiten auf einmal, ob die Pflege der Anlagen, Reparaturen, Wartung, Kontrolle, Sicherheit. Ich darf mich selber organisieren und die Verantwortung übernehmen.»

Manfred Schoris Enten

In seiner Freizeit betreibt er Sport, vor allem Kanu- und Velofahren, widmet sich der Pflanzenzucht, kocht und liest gerne. Aber am liebsten ist ihm das Kanufahren auf einem Fluss, früher auf dem Rhein, zum Beispiel von Eglisau hinauf und hinab, heute eher auf der Aare oder auf der Reuss. «Auf der Wigger zu wenden, das könnte knapp werden. Mein Kanu ist doch 5 Meter lang.» Manfred Schori ist gerne in der Natur, so auch in seinem Garten. Nur, die Schnecken haben ihn und seine Frau vor ein Problem gestellt, bis er die Lösung fand. Fünf Laufenten watscheln nun durch den Garten und planschen in einem kleinen Bad. «Sie sind happy», meint Manfred Schori – und er und seine Frau sind es auch.

Thomas Müller aus Ebnet, aufgewachsen auf einem Landwirtschaftsbetrieb mit Milchkühen und Schweinen, arbeitet bei Egli als Agronom im Technischen Dienst. Nach der Erstausbildung als Landwirt EFZ studierte er Agronomie an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL) in Zollikofen, Vertiefung Nutztierwissenschaften. Vor seinem Eintritt in das Egli-Team war Thomas Müller als Lehrer und Berater im Bereich Betriebswirtschaft am Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung in Schüpfheim tätig.

Thomas Müllers Schweine

Sein grosses Hobby ist die Landwirtschaft. Er arbeitet auf dem elterlichen Landwirtschaftsbetrieb mit. «Das ist ein schöner Ausgleich zur Beratertätigkeit.» Und wo andere einen Hofhund haben, kümmert er sich zusammen mit seiner Frau auf dem Landwirtschaftsbetrieb der Eltern auch um zwei drollige Hobbyschweine. Thomas Müller kennt als ehemaliger Betriebswirtschafter und zukünftiger Betriebsleiter nur zu gut den wirtschaftlichen Druck, der in der Landwirtschaft herrscht. «Wenn man in der Landwirtschaft bestehen will, muss man rechnen können. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass man noch ein kleines Hobby hat, das nicht wirtschaftlich sein muss», meint er schmunzelnd. «Unsere beiden Schweine gehören der Rasse KuneKune an, eine uralte und sehr seltene neuseeländische Rasse. Das sind sehr lebensfrohe Tiere. Ich nehme mir jeden Tag Zeit, um die zwei Schweine zu beobachten, wie sie sorglos, völlig unbekümmert herumliegen oder genüsslich ihr Futter mampfen. Ihnen sind Finanzen, Politik und was die Zukunft alles bringen wird so ziemlich egal. Sich kurz Zeit nehmen, um diese Unbekümmertheit einzufangen, ist wahrscheinlich wirkungsvoller als ein Besuch beim Psychotherapeuten und zudem günstiger», meint Thomas Müller und lacht.

Philipp Lerch und ein Hund?

Brote, Gipfeli, Weggli, Blätterteiggebäck, Schokolade- und Patisserie-Kreationen, das waren einst seine Produkte, die er mit viel Fingerspitzengefühl und Liebe zubereitete. «Meist muss unter Zeitdruck gearbeitet werden, denn es ist wichtig, dass die Produkte frisch geliefert und verkauft werden können», erklärt Philipp Lerch. Er ist gelernter Bäcker-Konditor. «Und die Arbeitszeiten sind auch speziell. Nachts oder frühmorgens, wenn andere aus dem Ausgang zurückkommen, beginnt der Bäcker mit der Arbeit.» Nach der Berufslehre arbeitete er während zehn Jahren als Bäcker-Konditor. «Ich war oft am Backofen. Gipfeli, Butterzöpfe … Das habe ich auch gerne gemacht. Trotzdem suchte ich eine neue berufliche Herausforderung, denn es war mein Wunsch, Lastwagenchauffeur zu werden.»

Bei der Egli Mühlen AG bekam Philipp Lerch die Chance, die Ausbildung als Chauffeur zu absolvieren. Jetzt ist er einer von zehn Chauffeuren, unterwegs mit einem grossen Fahrzeug Richtung Tessin, Bern, Basel, Aargau … «Das passt. Das ist tiptop. Ich würde es bereuen, diesen Berufswechsel nicht gemacht zu haben.» In der Freizeit spielt er Squash und Fussball, wöchentlich einmal zusammen mit Kollegen in der Halle, aber nicht bei einem Fussballklub. Und wie hat er es mit den Tieren? «Vielleicht einmal ein Hund. Das kann ich mir gut vorstellen.»

Die neuen Mitarbeitenden, von links: Thomas Müller, Manfred Schori und Philipp Lerch.
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